Aus der Sitzung des Pfarrgemeinderates am 17. Mai 2018

Der Pfarrgemeinderat Herz Jesu hat sich am 17. Mai getroffen und hatte mit Pfarrer Gehrke, den voraussichtlichen Pfarradministrator ab Herbst 2018 für unsere Gemeinde, zeitweise zu Gast. Als neues Mitglied begrüßte der PGR Herrn Dr. Marx, der in der Gemeinde u.a. schon vom Dienst am Altar, im Liturgiekreis und aus der Gemeindeversammlung bekannt ist.

Ein erster Schwerpunkt der Beratung war ein organisatorischer aber erheblich relevanter Punkt, nämlich die Umsetzung der neuen Datenschutzverordnung ab Ende Mai. Es zeigt sich, dass an einigen Stellen die Neuregelung zwingend zu beachten ist, damit der Gemeinde nicht Nachteile entstehen können. Dies betrifft vorrangig die Behandlung von personenbezogenen Angaben im Internet und die Veröffentlichung von Fotos, auf denen Menschen zu erkennen sind. Deshalb kann es zu Veränderungen sowohl im Internet als auch beispielsweise in Gemeindebrief und Aushängen kommen. Im Augenblick werden also Sofortmaßnahmen getroffen; Weiteres kann sich aus der Schulung ergeben, die vom Ordinariat angeboten wird und durch die Tätigkeit eines neu zu schaffenden Datenschutzbeauftragten für die Pfarreien.

Im Rückblick auf Veranstaltungen wurden vor allem der Pilgerweg am 1. Mai und die feierlichen Erstkommunion lobend erwähnt.  Berichte dazu sind an anderer Stelle zu lesen. Als nächste wichtige Veranstaltung wurde der Besuch von Pfarrer Schießler am 27. Mai vorbereitet.

Des Weiteren wurde die gemeinsame Sitzung der drei PGRe aus Striesen, Zschachwitz und Johannstadt am 24. Mai vorbesprochen. Es gibt einige Punkte, zu denen bereits erste Informationen vorliegen und die von großem Interesse für unsere Gemeinde sind, z.B. die personelle Situation ab Herbst im pastoralen Team, zu denen aber erst nach dieser Sitzung berichtet werden kann, da dort genauere Angaben mitgeteilt und beraten werden sollen. Wichtig ist, dass auf jeden Fall auch weiterhin unser Pfarrbüro regelmäßig besetzt bleibt und die Pfarrwohnung belegt wird. Zu klären ist bis zum Herbst, wie der persönliche Kontakt zum Kinderhaus Arche aufrechterhalten bleiben wird, wenn Pfarrer Gaar dies nicht mehr wahrnimmt.

Die Gemeinde wird natürlich auch beim nächsten Gesamttreffen der VG im Juni vertreten sein. Dort steht  der offizielle Beschluss zum biblisch-begründeten Auftrag der VG auf der Tagesordnung. Der PGR Herz Jesu hat noch eine kleine Formulierungsergänzung vorgeschlagen. Zur Umsetzung des biblischen Leitworts: „Nehmt einander an und seid das Licht der Welt“ soll der biblisch begründete Auftrag lauten:

             Dankbar nehmen wir wahr, dass es im Raum unserer Verantwortungsgemeinschaft viele junge Familien, Kinder und Jugendliche gibt. Darin erkennen wir als unseren Auftrag von Gott, vor allem (Vorschlag PGR) den Kindern und Jugendlichen eine Verwurzelung in Glaube, Gemeinde und Kirche zu ermöglichen und religiöse Bildung anzubieten.

             Dankbar nehmen wir wahr, dass es im Raum unserer Verantwortungsgemeinschaft vielen Menschen gut geht. Gerade deshalb erkennen wir als unseren Auftrag von Gott, als Kirche für die Menschen da zu sein, die sich in Not- oder Krisensituationen befinden.

             In der Erfüllung dieses Auftrages gilt es, Bewährtes zu erhalten und in der Offenheit nach außen weiterzuentwickeln.

Außerdem geht es beim Gesamttreffen der VG um die Entwicklung von Perspektiven, wie eine langfristige Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und den Kirchlichen Orten aussehen soll unter dem Stichwort „Werkstatt 2025“.

Die Mitglieder unseres Pfarrgemeinderates

Bernhard Gaar,
Pfarrer
 

Maria Ziegenfuß,
Vorsitzende,

Maria Rita Sommer, Stellv. Vorsitzende, Protokoll

Simon Buck
Schriftführer,
Dekanatsrat

Johann Georg Lösch,
Jugend & Ministranten

Ortrun Ehrhardt, Steuerungsgruppe, Ökum. Orchester

Prof. Reinhold Maier, Steuerungsgruppe Gemeindebrief

Frank Hartmann,
Kreis "40 Plus",
Fasching

Dr. Veit Hauswald

Günter Kaluza,
Kirchenmusik,
Liturgiekreis

Ursula Nischan,
Ökumene

Claudia Hoegg, Ökumene, Fasching

Profil und Selbstverständnis des Pfarrgemeinderates

Der Pfarrgemeinderat ist das "Leitungs- und Beratungsgremium" der Pfarrei. Durch eine demokratische Wahl überträgt die Pfarrgemeinde den Mitgliedern des Pfarrgemeinderats das Mandat, Verantwortung für das Ganze der Pfarrei zu übernehmen. Der Pfarrgemeinderat setzt sich aus geborenen, gewählten und berufenen Mitgliedern zusammen. In unserer Gemeinde wurde der neue PGR am 06./07.09.2014 für 4 Jahre gewählt.

Im "pluralen Feld" des Glaubenszeugnisses und ehrenamtlichen Engagements in einer Pfarrei ist der Pfarrgemeinderat das Gremium, in dem zum einen die vielfältigen Dienste in Liturgie, Verkündigung und Diakonie zusammenlaufen und vernetzt werden und zum anderen nach den Herausforderungen und Aufgaben in Gesellschaft und Politik gefragt wird. Um es in den Worten des II. Vatikanischen Konzils zu sagen: Der Pfarrgemeinderat ist das anerkannte Organ zur Koordinierung des Laienapostolats. Im Pfarrgemeinderat ist der Gedanke vom gemeinsamen Priestertum institutionalisiert. Das heißt: Die Mitglieder des Pfarrgemeinderats machen die Mitverantwortung aller Gläubigen zum Aufbau einer lebendigen Pfarrei sichtbar. Sie haben ein Mandat der gesamten Gemeinde; sie sind nicht Vertreterinnen und Vertreter einzelner Interessensgruppen, sondern tragen gemeinsam mit dem Pfarrer in der Vielfalt des Zeugnisses Verantwortung für die Einheit der Sendung der Kirche Jesu.

Sie beziehen möglichst viele Gemeindemitglieder in die Mitarbeit und Verantwortung ein. Der PGR regt die Arbeit der Gruppen in der Pfarrgemeinde an, fördert diese und stimmt sie aufeinander ab.