PGR-Sitzung vom 4. Oktober 2018

Nach der Sommerpause hat sich der neu zusammengesetzte Pfarrgemeinderat am 4. Oktober konstituierend getroffen. Erstmals in dieser Funktion dabei und herzlich begrüßt wurden der Pfarradministrator Pfarrer Gehrke, der nach dem Weggang von Pfarrer Gaar jetzt für die Herz-Jesu Gemeinde zuständig ist, und unser Gemeindeassistent Oliver Cabrera, der sich an anderer Stelle bereits näher vorgestellt hat.

Unter dem Vorsitz von Frau Ziegenfuß setzt sich der PGR jetzt aus den Damen und Herren Ehrhardt, Hartmann, Hoegg, Lösch, Maier, Marx, Nischan, (Schwester Dolores) PyKa,  Sauer und Sommer zusammen. Eine Übersicht mit Foto und Themenschwerpunkten der Aufgaben wird als Aushang und hier im Internet in Kürze nachzulesen seinDie Amtszeit dieses PGR wird bis zur Neugründung der Pfarrei im Juni 2020 dauern, dann wird für die neue Pfarrei insgesamt auch ein neuer PGR gewählt.

Dem PGR lag ein Vorschlag von Herrn Sauer zur Weiterführung der Sonntagstreffs vor. Darin wird vorgeschlagen, dass in Zukunft wieder regelmäßig zu festen Terminen z.B. jeden 4. Sonntag  im Monat („jour fixe“) eingeladen werden soll, damit man sich an einen Rhythmus  gewöhnen kann. Inhaltlich ist vorgesehen, dass sich die Gruppen und Kreise der Gemeinde in den Sonntagstreffs vorstellen, weil vermutlich vielen Gemeindemitgliedern gar nicht bekannt ist, was es alles gibt und wo man sich vielleicht beteiligen könnte oder sich wohlfühlen würde. Diese neue „Themenreihe“ soll im Januar des nächsten Jahr starten, Näheres wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Im November stehen zwei besondere wichtige Termine für unseren PGR an: Zunächst in Naundorf am 16. und 17. 11. die gemeinsame  Tagung der drei PGR´s aus Johannstadt, Striesen und Zschachwitz. Auf der Tagesordnung steht neben den üblichen Abstimmungsfragen zu Terminen und Projekten vor allem, wie das weitere Verfahren im Vorfeld der Pfarreineugründung aussieht. Dabei geht es um die Festlegung der Pfarrkirche und die Wahl des Patroziniums d.h. den Namen der neuen Pfarrei. Die Steuerungsgruppe der Verantwortungsgemeinschaft, die vorher am 6. 11. tagt, wird dazu einen Vorschlag erarbeiten. Wir sind alle zuversichtlich, dass es eine für die drei Gemeinden tragbare und einvernehmlich getragene Lösung geben wird.

Bei aller wichtigen Beschäftigung mit uns selbst wird die Gemeinde aber nicht unsere evangelischen Nachbarn vergessen:  Zur Pflege der ökumenischen Zusammenarbeit und Abstimmung der Termine trifft sich der PGR aus Herz-Jesu gemeinsam mit dem Kirchenrat der evangelischen Johanneskirchgemeinde und dem Ökumenekreis am 22. November in unserem Gemeindezentrum.

Die nächste reguläre Pfarrgemeinderatssitzung ist am 8. November um 19:30 h.

Reinhold Maier

Sitzung vom 21. Juni 2018

Die vierjährige Wahlperiode des Pfarrgemeinderats läuft jetzt im Sommer ab. Daher traf sich der PGR Herz-Jesu zum letzten Mal in der bisherigen Zusammensetzung und unter Leitung von Pfarrer Gaar am 21. Juni im Gemeindezentrum. Die nächste Sitzung am 4. Oktober wird unter der Leitung des Pfarradministrators Pfarrer Gehrke stehen, und die Herren Buck, Dr. Hauswald und Kaluza werden den bisherigen gewählten PGR verlassen. Von Pfarrer Gaar berufen unterstützen Schwester Dolores vom St. Joseph-Stift und Herr Sauer die Arbeit im PGR, Herr Dr. Marx war schon bei der letzten Sitzung dazu gestoßen. Die weiteren PGR-Mitglieder haben auf Bitte des Bischofs ihre Mitarbeit im Prozess der Neugründung einer Pfarrei verlängert, anschließend werden in 2020 ein neuer PGR für die gesamte Pfarrei und ein neues Gremium für die Gemeinde gewählt.

Die neue EU-Datenschutzgrundverordung führt zu einer erhöhten Aufmerksamkeit bei der internen und externen Arbeit mit Berichten und Fotos. Pfarrer Gehrke ist der Datenschutzbeauftragte für die Pfarrei. Die aktuelle Rechtslage erfordert dieses Amt und bringt sicherlich in der Umsetzung der neuen Verordnung die eine oder andere Änderung bei Veröffentlichungen und Mitteilungen mit sich.

Auch das Thema der Gottesdienstordnung wird die Gemeinde weiter beschäftigen, dazu wird der PGR nach den Ferien vor allem an die ab September neue Anfangszeit der Sonntagsmesse um 9:00 Uhr erinnern. Diese kleine Änderung, die durch den Weggang von Pfarrer Gaar entsteht, hat jedenfalls nach den bisherigen Reaktionen Akzeptanz gefunden.

Neuigkeiten aus den Gruppen und Kreisen:
Der Kreis „40plus“ benennt sich um in „Offener Donnerstagstreff“, um sich nicht zu sehr auf ein bestimmtes Lebensalter festzulegen.
Das Kinderhaus Arche Noah in der Trägerschaft der Pfarrei hat das Siegel als „Gesundes Kinderhaus“ erhalten, was für das Gesamtkonzept eine wichtige Auszeichnung und Anerkennung bedeutet.

In der gemeinsamen Beratung der drei PGR Dresden Süd-Ost am 24. Mai in Striesen wurde der Fahrplan für die Pfarrei-Neugründung besprochen. Als Termin wurde der 7. Juni 2020 mit dem Bischof verabredet. Als nächstes geht es um die Festlegung der Pfarrkirche und die Wahl des Patroziniums d.h. den Namen der neuen Pfarrei. Aber keine Sorge: Die Gemeinden und Kirchen behalten ihre Namen. Dieser Stand wurde dann auch beim Gesamtreffen der Verantwortungsgemeinschaft am 7. Juni mitgeteilt. Dabei wurde dann auch der biblisch begründete Auftrag für die VG beschlossen, in dem die Schwerpunkte der künftigen Zusammenarbeit der Gemeinden und der kirchlichen Orte beschrieben sind. Dieser Auftrag lautet:

- Dankbar nehmen wir wahr, dass es im Raum unserer Verantwortungsgemeinschaft viele junge Familien, Kinder und Jugendliche gibt. Darin erkennen wir als unseren Auftrag von Gott, den Kindern und Jugendlichen eine Verwurzelung in Glaube, Gemeinde und Kirche zu ermöglichen und religiöse Bindung anzubieten.

- Dankbar nehmen wir wahr, dass es im Raum unserer Verantwortungsgemeinschaft vielen Menschen gut geht. Gerade deshalb erkennen wir unseren Auftrag von Gott als Kirche für die Menschen da zu sein, die sich in Not- oder Krisensituationen befinden. 

- In der Erfüllung dieses Auftrages gilt es, Bewährtes zu erhalten und in der Offenheit nach außen weiterzuentwickeln.

Dies dient der praktischen Umsetzung des biblischen Leitworts der Verantwortungsgemeinschaft "Nehmt einander an und seid das Licht der Welt."

Termine zum Vormerken für das zweite Halbjahr sind:

Am 18. und 19. August wird sich der neue Gemeindeassistent Oliver Cabrera persönlich der Gemeinde in den Gottesdiensten vorstellen. Wir freuen uns sehr über diese Verstärkung des Pastoralteams vor allem für die Kinder- und Jugendarbeit.

 

Nächste Pfarrgemeinderatssitzungen sind am 4. Oktober und am 8. November jeweils um 19:30 h und das ökumenische Treffen PGR und evangelischer Kirchenrat am 24. November.

Reinhold Maier

Profil und Selbstverständnis des Pfarrgemeinderates

Der Pfarrgemeinderat ist das "Leitungs- und Beratungsgremium" der Pfarrei. Durch eine demokratische Wahl überträgt die Pfarrgemeinde den Mitgliedern des Pfarrgemeinderats das Mandat, Verantwortung für das Ganze der Pfarrei zu übernehmen. Der Pfarrgemeinderat setzt sich aus geborenen, gewählten und berufenen Mitgliedern zusammen. In unserer Gemeinde wurde der neue PGR am 06./07.09.2014 für 4 Jahre gewählt.

Im "pluralen Feld" des Glaubenszeugnisses und ehrenamtlichen Engagements in einer Pfarrei ist der Pfarrgemeinderat das Gremium, in dem zum einen die vielfältigen Dienste in Liturgie, Verkündigung und Diakonie zusammenlaufen und vernetzt werden und zum anderen nach den Herausforderungen und Aufgaben in Gesellschaft und Politik gefragt wird. Um es in den Worten des II. Vatikanischen Konzils zu sagen: Der Pfarrgemeinderat ist das anerkannte Organ zur Koordinierung des Laienapostolats. Im Pfarrgemeinderat ist der Gedanke vom gemeinsamen Priestertum institutionalisiert. Das heißt: Die Mitglieder des Pfarrgemeinderats machen die Mitverantwortung aller Gläubigen zum Aufbau einer lebendigen Pfarrei sichtbar. Sie haben ein Mandat der gesamten Gemeinde; sie sind nicht Vertreterinnen und Vertreter einzelner Interessensgruppen, sondern tragen gemeinsam mit dem Pfarrer in der Vielfalt des Zeugnisses Verantwortung für die Einheit der Sendung der Kirche Jesu.

Sie beziehen möglichst viele Gemeindemitglieder in die Mitarbeit und Verantwortung ein. Der PGR regt die Arbeit der Gruppen in der Pfarrgemeinde an, fördert diese und stimmt sie aufeinander ab.