Fastenvorträge

Sonntag, dem 04. März 2018, 16 Uhr im  Gemeindezentrum der Herz-Jesu-Kirche, Borsbergstr. 13:

"Ich denke oft an Israel"
mit Bibel und Kamera im Hl. Land
Referentin: Ursula Weßner

 

 Sonntag, 18. März 2018, 16 Uhr im  Gemeindezentrum der Herz-Jesu-Kirche, Borsbergstr. 13:

"Augustinus: Eine Messe reicht im Leben"
Warum kommen die Menschen immer wieder?
Referent: Pfr. Bernhard Gaar

 

Die Vortragsreihe „Wege und Zeiten“ Seit 2012 wird vier Mal im Jahr und zusätzlich drei Mal in der Fastenzeit zu Vorträgen in der Reihe „Wege und Zeiten“ sonntags, 16 Uhr, ins Gemeindezentrum eingeladen. Organisator des Angebots von Themen ist Dr. Detlev van Loyen, seit 1953 mit Herz-Jesu verbunden.
Nach der Festlegung von Themen und Referenten durch ihn und eine kleine Gruppe (Anna Möhn, Ursula Weßner, Andreas Richter) beginnt die geduldige und oft zeitaufwendige Umsetzung der einzelnen Veranstaltungen. „In Predigten können interessante Themen aus Zeitgründen immer nur angerissen werden; unsere Vorträge wollen gedanklich in die Tiefe gehen. Dabei geht es um Fragen und Antworten aus dem kirchlichen Leben, aus Wissenschaft und Politik, aus der uns umgebenden Gesellschaft.“ Erinnert sei an den ersten Vortrag „Juden, Christen, Muslime rufen den einen Gott an“, an „Der versuchte Aufbruch“, als Erinnerung an die Meißner Synode oder an „Geist oder Materie – eine alte Frage neu gestellt“. Erörtert wurden auch die Spuren der Befreiungstheologie und der Dialogprozess in unserer Kirche. Die Fastenvorträge haben Dachthemen – so bisher „Aufrecht leben“, „Barmherzigkeit“ oder „Was beten wir eigentlich?“.
Dr. van Loyen geht es bei den Themen sehr wohl gerade um Inhalte, die öffentlich gern umgangen werden. Er denkt dabei an das schwierige Verhältnis von Kirche und Naturwissenschaften, aber auch an die Aufarbeitung der Kirchengeschichte und an sittlich-moralische Aspekte im Bereich des Klerus. „Unsere Vorträge sind eigentlich nicht zwingend, aber wir als Gruppe unserer Gemeinde halten die Themenangebote für wichtig. Ohne das kritische Hinterfragen droht Kirche zur Kuschelecke zu verkommen. Unser christlicher Auftrag lautet, in der Welt zu agieren, also müssen wir die Welt auch kennen und verstehen.“ Durchschnittlich rund 35 Teilnehmer kommen zu den Vorträgen, die von Priestern wie auch Wissenschaftlern und Fachleuten aus verschiedenen Berufsbereichen aus dem engeren und weiteren Umkreis unserer Gemeinde gehalten werden. Gern werden Themenvorschläge aus der Gemeinde für die Reihe „Wege und Zeiten“ in die Jahresplanung aufgenommen.