Der Hollandkreis –

eine Communio zwischen Mitgliedern der niederländischen katholischen Gemeinden in Haren und Eelde/ Paterswolde und unserer Herz-Jesu-Gemeinde.
 

Weihnachten ist uns die Gemeinschaft, die Communio, mit unseren Freunden im niederländischen Haren und Eelde, unweit der Universitätsstadt Groningen im Nordosten der Niederlande gelegen, besonders nah: Am Giebel der schönen Krippe, die in der Herz-Jesu- Kirche aufgestellt ist, leuchtet ein großer Stern. Diesen Weihnachtsstern hatten uns die Niederländer vor Jahren als Zeichen der Verbundenheit bei der Geburt Jesu nach Dresden geschickt. Die Niederländer - das sind für uns natürlich ganz konkrete Menschen, mit denen wir seit 1991 viele wertvolle Stunden im Rahmen unserer gegenseitigen Besuche in den Niederlanden und in Dresden verbrachten. Die Niederländer sind für uns zum Beispiel Ernst, Sieglinde, Paula, Guus, Ed, aber auch Ans, Sander, Lotty, Riny, Wilfred, Ruby und viele andere. Sie alle gaben uns bisher Herberge, brachten uns viel Freundlichkeit und Liebe entgegen und wir begegneten uns in der Gemeinschaft des Heiligen Geistes.
Wir feierten festliche Gottesdienste, tauschten Gedanken über uns wichtige Themen zu Kirche und Gesellschaft und zum persönlichen Leben aus, gingen gemeinsam wandern und lernten uns in unterhaltenden Abenden immer besser kennen. Themen, mit denen wir uns beschäftigen waren u.a. "Familie in Kirche und Gesellschaft", "Über Sterben und Tod", "Die Gemeinde als Herberge", "Fremdheit in unserem Leben" und "Braucht der Mensch Religion?" Weitere kleine Zeichen unserer Begegnungen sind auch heute noch in unserer Herz-Jesu- Gemeinde zu sehen: das Bilder mit den Partnerkirchen in Eelde und Haren, die als Stern zusammenzufügenden Kerzenhalter, die bei den Roratemessen mit auf den Tischen stehen, der 1993 im Vorgarten des Gemeindehause gepflanzte Baum. Das sind Spuren, die uns immer wieder auch an die Zeit des Beginns im Jahre 1991 erinnern. Damals kamen vier Vertreter der beiden niederländischen Gemeinden in Haren und Eelde nach Dresden, um Kontakte zu knüpfen und zu Begegnungen einzuladen.

Unter dem Dach der Herz-Jesu-Gemeinde haben wir dann als Hollandkreis neben den Begegnungen die Gemeinschaft gelebt, die in einer Großstadt und bei allen beruflichen Verpflichtungen möglich war und ist. Die Roratemessen entdeckten wir unter Pfarrer Bautz neu und organisierten sie in ihren Anfängen. Zum Dank für die vergangenen wie kommenden Wochen luden wir über zwei Jahre hinweg zum monatlichen Nachtgebet am dritten Freitag ein. Die Mitgestaltung von Kreuzwegandachten, Gottesdiensten und Jahresschlussandachten waren für uns immer wichtiges Tun und Handeln über die grenzüberschreitenden Begegnungen hinaus.

In die Feme nahmen wir das in der Nähe Erlebte und Erfahrene mit; von unseren Communiofreunden brachten wir die dort gespürten Impulse der Gemeinschaft wieder zurück. Jede Seite der Communio hielt es bis jetzt so, und wir denken, dass in den vergangenen 14 Jahren gegenseitiger Begegnungen ein spürbares Band der Liebe und der Anerkennung entstanden ist. Dieses Band, oft fest, manchmal auch locker gebunden, sollte uns im Auf und Ab der Zeit auch weiterhin das Gefühl der Verbundenheit spüren lassen. So lernen wir uns gegenseitig immer besser kennen und freuen uns auch auf jedes neue Gemeindemitglied, das mit uns diese Begegnungen erleben will. Dieses Treffen ist der Höhepunkt in jedem Jahr.

Dazwischen gibt es viele eigene Zusammenkünfte. Wir treffen uns reihum in den Familien, laden uns Gäste zum Gespräch ein und tauschen Gedanken aus. Fester Bestandteil unserer regelmäßigen Begegnungen ist die Wanderung am Karsamstag, zu der wir immer auch die gesamte Gemeinde einladen.


Jeder, der seine Gedanken mit uns austauschen will, der Ideen für Themen hat, der unseren Alltag kritisch begleitet und im Gebet für sich und andere Menschen bitten will, ist herzlich willkommen.


Ansprechpartner:
Familie Demmer · Tel. 254 94 24
Familie Richter · Tel. 311 22 06