Blick in die VG: Heilige Familie

Konzert am 28.10.2017

Die Band „grooveB“ besteht seit ca. 12 Jahren und vereint musikbegeisterte aus dem ganzen Bistum Dresden-Meissen. Die meisten der Musiker sind sich in den zurückliegenden ca. 30 Jahren in unterschiedlichen Bands oder Chören musikalisch begegnet. In einzelnen Fällen reichen die Wurzeln der Zusammenarbeit sogar bis in die achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Wer aufgrund dieser Tatsache aber alte Männer mit langen Bärten erwartet, wird vom Altersquerschnitt in unserer Band sicher angenehm überrascht sein. Es ist sehr mutmachend, dass die Musik und die Inhalte der Lieder generationsübergreifend begeistern.Die ökumenische Besetzung der Band hat die Trennung der Konfessionen nie als Barriere gesehen und mit großer Selbstverständlichkeit zusammen gefunden. Genau genommen wird dieser Umstand nicht thematisiert und das nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil wir glauben, dass  Gottes Gegenwart viel größer ist, als unsere beschränkten Vorstellungen davon, was der rechte Glaube sei.

Die Band spielt ein Programm, das  stark an Gospel und Soul orientiert ist.
Sehr prägend ist sicher der Umstand, dass manche unserer Musiker seit dem Jahr 2000 in regelmäßigem Kontakt zu Gospelmusikern aus New Orleans sind. Daraus sind schon einige gemeinsame Projekte entstanden (Gospelworkshops in Schmochtitz und Bautzen / "Annaberg-Gospelt" / "Crimmitschau-Gospelt") und viel wichtiger: es sind echte Freundschaften entstanden und wir lernen viel voneinander.Das spannende für unsere Band ist dabei, dass wir einerseits die musikalischen Impulse aus der Gospelmusik aufnehmen aber trotzdem nicht krampfhaft versuchen, wie ein schwarzer Chor oder eine Band aus New Orleans zu klingen. Wir möchten versuchen, sehr authentisch unser Lebensgefühl und unsere mitteleuropäischen Möglichkeiten, in diese Musik einzubringen. Oft sind wir dabei selbst angenehm überrascht, wie anders und doch beglückend das Ergebnis sein kann.
Eine starke Motivation für viele von uns ist sicher auch, den manchmal etwas verstaubten Formen und Riten in unseren beiden Kirchen zu entkommen oder sie zumindest durch Lebensfreude und groovige Musik zu ergänzen. Auch wenn manche einen Schreck bekommen, wenn auf einmal 20 lärmende Musiker im Altarraum stehen, freuen wir uns sehr darüber, wenn wir nicht nur eigene Konzertprogramme spielen, sondern unsere Musik zur Gestaltung von Gottesdiensten einbringen können. 

Weitere Informationen auf folgenden websites: grooveb.de